
Junges Leben.
Eine neue, alltagskulturwissenschaftliche Sammlung am Badischen Landesmuseum
Fragt man sich, was Museen sammeln, bewahren und ausstellen, denken viele zunächst an kostbare Schätze vergangener Zeiten. Dieser Eindruck scheint beim ersten Anblick des Badischen Landesmuseums leicht bestätigt: Untergebracht im barocken Schloss der badischen Fürsten und mit Thronsaal und Throninsignien gleich zu Beginn der Ausstellung, scheint das Museum Klischeevorstellungen zu reproduzieren. Doch wer bei diesem ersten Eindruck stehenbleibt, verpasst faszinierende Forschungsergebnisse und überraschende Ausstellungen.
Auch zeithistorische und alltägliche Objekte stehen im Fokus – wie die vielbeachtete Ausstellung zu den 1980er-Jahren eindrucksvoll zeigte (siehe digitale Ausstellung und Katalog). Plötzlich finden sich in den Vitrinen nicht mehr Kronen und Juwelen, sondern ein Rubik’s Cube oder eine Plattensammlung. Das mag auf den ersten Blick irritieren: „Warum steht mein Alltag im Museum?“ Doch bei näherem Hinsehen wird deutlich, welchen Wert diese Perspektive hat. Museen werden zu Orten der Kommunikation – Erinnerungen regen Gespräche an, und persönliche Erfahrungen treten in den Dialog mit der Geschichte.
Für solche Ausstellungsprojekte braucht es jedoch auch die passenden Objekte. Zwar lassen sich Zauberwürfel auch heute noch problemlos neu kaufen, doch ein Original aus den 1980er-Jahren ist schon deutlich schwerer zu finden. Noch schwieriger wird es bei anderen Dingen wie Filmplakaten oder alten Spielekonsolen – und wer eine originale Eintrittskarte zu einem BAP-Konzert auftreiben möchte, braucht vor allem eines: eine große Portion Glück. All das macht deutlich, wie herausfordernd das zeitgenössische Sammeln für Museen ist. Gerade in dem Moment, in dem bestimmte Objekte alltäglich sind und in fast jedem Wohnzimmer stehen, erscheint es kontraintuitiv, sie aufzubewahren. Warum sollten Museen sammeln, was scheinbar allgegenwärtig ist? Zugleich lässt sich kaum vorhersagen, woran wir uns später erinnern werden. Welche Gegenstände werden einst Kultstatus erlangen? Was wird für kommende Generationen ein Sinnbild für das erste Viertel des 21. Jahrhunderts sein?
Darauf eine eindeutige Antwort zu finden, scheint unmöglich. Doch gerade diese Fragen machen auf die Herausforderungen – aber auch auf die Notwendigkeit zeitgenössischen Sammelns aufmerksam. Die im Folgenden präsentierte Sammlung ist ein solcher Versuch. Unter dem Slogan „Junges Leben“ zeigt das Badische Landesmuseum Objekte, die neu inventarisiert wurden. Sie eröffnen einen Blick auf die materielle Kultur junger Menschen zwischen 2000 und 2025.
Was prägt das Erwachsenwerden zu Beginn des 21. Jahrhunderts?
Die hier versammelten Objekte sind keine persönliche Auswahl eines Einzelnen. Unter dem Leitgedanken der Partizipation hat das BLM mit unterschiedlichen Menschen gesprochen – aus verschiedenen Generationen, mit unterschiedlichen Perspektiven und Erfahrungen. Die Sammlung reflektiert kulturelle Phänomene adoleszenter Lebenswelten und liminaler Phasen. Das Ergebnis: eine Sammlung, die nie vollständig sein kann – und auch gerade darin ihren Wert zeigt.
Klein (Mittel (Wendy (2)))Wendy
Objektbezeichnung: Schrift
Kurzbeschreibung: Comic
Beschreibung: Bei dem Magazin Wendy handelt es sich um eine Zeitschrift, die seit 1986 in Deutschland erscheint. Dem Heft selbst liegt jede Woche ein kleines Geschenk bei. Der Inhalt setzt sich aus verschiedenen Bausteinen zusammen. Immer enthalten ist ein Comic der Titelheldin Wendy. Thematisch ist der gesamte Inhalt auf das Thema Pferde und den Umgang mit ihnen ausgerichtet. Die Zielgruppe besteht dabei aus Mädchen im Alter zwischen 7 und 11. Dabei bedient sich die Ansprache Mitte der Zweitausender Jahre sehr an einer klaren Leitlinie des (klischeebehafteten) pferdebegeisterten Mädchens. Neben den Comics, welche in einem stilisierten großbürgerlichen Umfeld auf Pferdehöfen spielt, werden Rubriken wie Stars, Ferienangebote, Leserinnenbriefe, Liebesgeschichten und Horoskope platziert.
Klein (Mittel (Türkisch für Anfänger))Türkisch für Anfänger
Objektbezeichnung: Film
Kurzbeschreibung: DVD-Box
Beschreibung: Bei der DVD-Box von „Türkisch für Anfänger“ handelt es sich um eine Sammlung aller drei erschienenen Staffeln der Serie. Diese erschien zwischen 2006 und 2008 und wurde von der ARD produziert. Die Serie begleitet dabei die Patchworkfamilie Schneider-Öztürk und schildert humorvoll verschiedene Auseinandersetzungen innerhalb der Familie. Auslöser sind dabei meist kulturell interpretierte Unterschiede der Charaktere.
Die Kritiken zu Serie fielen zum Zeitpunkt ihres Erscheinens größtenteils positiv aus. Allgemein lässt sich die Serie, ihre behandelten Themen und die positive Resonanz in ihren zeitlichen Kontext einordnen, in der die deutsche Gesellschaft auf breiterer Basis begann, sich als eine Einwanderungsgesellschaft zu verstehen.
Klein (Mittel (Tintenherz))Tintenherz
Objektbezeichnung: Buch
Kurzbeschreibung: Roman Tintenherz. Erstausgabe
Beschreibung: Bei dem Buch Tintenherz handelt es sich um einen Rot eingebundenen Roman von Cornelia Funke. Der Einband zeigt neben Titel und Namen der Autorin 27 verschieden illustrierte und fantasievoll verzierte Initialen. Daneben finden sich auch vier kleine Zeichnungen (ein oberitalisches Bergdorf, schwarze Silhouetten vor einer Feuerwand, Ein aufgeschlagenes Buch und ein gehörnter Marder auf einem aufgeschlagenen Buch), die wichtige Handlungsstränge des Werkes andeuten.
Cornelia Funke verkörpert eine bedeutende Figur der literarischen Kinder- und Jugendbuchszene der 2000er Jahre. Zu ihren bekanntesten und weit rezeptierten Werken gehören neben den Werken der „Tintenwelt“ die Bücher der Serie „Die Wilden Hühner“, „Drachenreiter“ und „Herr der Diebe“. Im Jahre 2005 nannte das Time Magazine sie als eine der 100 weltweit einflussreichsten Persönlichkeiten.
Klein (Mittel (Sony Ericson))Sony Ericson
Objektbezeichnung: Handy
Titel: Mobiltelefon „Sony Ericsson W200i“
Kurzbeschreibung: Schwarzes Kunststoffgehäuse mit orangenen Highlights
Beschreibung: Das Sony Ericsson W200i ist ein Mobiltelefon, welches im Jahr 2007 erschien. Es war Teil der „Walkman“-Reihe und als solches in seiner primären Funktion als Handy mit diversen Musik-Funktionen gedacht. Dabei nahm es seinen Platz im niedrigen Preissegment ein und stellte das damals billigste Handy der Walkman-Reihe dar. Dennoch wurden zum Zeitpunkt des Erscheinens gerade die Audiofunktionen sowie der Sound des Gerätes gelobt. Auf andere Komfortfunktionen wie Bluetooth und eine hochauflösende Kamera (verbaut ist lediglich eine VGA-Kamera) musste bei diesem Modell jedoch verzichtet werden. Auffällig ist weiter, dass das Handy nicht mit einem Steuerkreuz sondern einem Joystick ausgerüstet wurde. Ein solcher wirkte futuristisch und bot eine schnellere Bedienung mit einer Hand. Gleichzeitig waren solche Joysticks, gerade im billigen Preissegment, oftmals anfällig für Fehlfunktionen. Das Design des Geräts richtete sich vor allem an ein junges Publikum.
Klein (Mittel (Simsala Grimm))Simsala Grimm
Objektbezeichnung: Film
Kurzbeschreibung: DVD der Serie Simsala Grimm
Beschreibung: Bei der Serie Simsala Grimm handelt es sich um eine Animationsserie, die zwischen 1999 und 2010 produziert wurde. Die insgesamt 52 Folgen bilden jeweils abgeschlossene Handlungen. Der Name der Serie ist zusammengesetzt aus dem als Zauberwort bekannten „Simsalabim“ und dem Namen der Märchendokumentierenden Brüder Grimm. Darin deutet sich bereits das übergreifende Thema der Serie an. Diese erzählt in jeder Folge, jeweils innerhalb von ca. 20 Minuten, die Geschichte eines bekannten Märchens. Als weiteres übergreifendes Merkmal der Serie sind die beiden Charaktere Yoyo und Doc Croc zu nennen. Während ersterer mit seiner Narrenkappe als ein spontaner und auf Improvisation setzender Charakter gezeichnet wird, verkörpert ihm gegenüber Doc Croc mit seiner Brille und dem großen Schlapphut eine vorsichtigere Figur des eher belesenen Charakters. Über das Vehikel eines magischen Buches, dessen Einband die sprechenden Konterfeis der Brüder Grimm zeigt, tauchen die beiden jeweils zu Beginn der Folge in ein Märchen ein, helfen der wechselnden Titelfigur bei ihrem bekannten Märchenabenteuer und kehren am Ende wieder aus dem Märchen zurück.
Folge 6 der zugehörigen DVD-Reihe beinhaltet dabei die bekannten Märchen Aschenputtel und Rumpelstilzchen.
Klein (Mittel (Scoubidou))Konvolut Scoubidou
Objektbezeichnung: Schrift und Handarbeit
Titel: Scoubidou
Kurzbeschreibung: Aus Kunststoffbändern geknüpftes Band, genannt Scoubidou, sowie dazugehörige Magazine mit Anleitungen.
Beschreibung: Bei den sogenannten Scoubidou handelt es sich um einen Trend, der Anfang der 2000er Jahre vermutlich aus Frankreich nach Deutschland kam. Dabei handelt es sich um eine Handarbeitstechnik, in der aus dünnen und bunten PVS-Bändchen verschiedene Formen und Symbole geknüpft werden. Der Trend fand weiten Anklang und war vor allem auch bei jüngerem Publikum beliebt.
Die simpelste Form stellte dabei ein simpler Schlüsselanhänger dar, was dazu führte, dass viele Eltern die Kunstwerke der Kinder an ihren Schlüsselbünden hatten. Rund um die Technik entwickelten sich dabei auch weitere Phänomene wie Ratgeberliteratur. Dem Konvolut gehören dabei zwei typische Magazine an, die gezielt auf ein jüngeres Publikum ausgerichtet sind. Darin werden neben simplen Formen auch Anleitungen für komplexere Modelle gezeigt. Heteronormativ aufgeladen werden dabei Jungen und Mädchen mit „typischen“ Motiven angesprochen. Darüber hinaus finden sich Thementeile zu verschiedenen Anlässen, wie Geburtstagen, oder Jahreszeiten.
Klein (Mittel (Scoubidou Hefte))Konvolut Scoubidou
Objektbezeichnung: Schrift und Handarbeit
Titel: Scoubidou
Kurzbeschreibung: Aus Kunststoffbändern geknüpftes Band, genannt Scoubidou, sowie dazugehörige Magazine mit Anleitungen.
Beschreibung: Bei den sogenannten Scoubidou handelt es sich um einen Trend, der Anfang der 2000er Jahre vermutlich aus Frankreich nach Deutschland kam. Dabei handelt es sich um eine Handarbeitstechnik, in der aus dünnen und bunten PVS-Bändchen verschiedene Formen und Symbole geknüpft werden. Der Trend fand weiten Anklang und war vor allem auch bei jüngerem Publikum beliebt.
Die simpelste Form stellte dabei ein simpler Schlüsselanhänger dar, was dazu führte, dass viele Eltern die Kunstwerke der Kinder an ihren Schlüsselbünden hatten. Rund um die Technik entwickelten sich dabei auch weitere Phänomene wie Ratgeberliteratur. Dem Konvolut gehören dabei zwei typische Magazine an, die gezielt auf ein jüngeres Publikum ausgerichtet sind. Darin werden neben simplen Formen auch Anleitungen für komplexere Modelle gezeigt. Heteronormativ aufgeladen werden dabei Jungen und Mädchen mit „typischen“ Motiven angesprochen. Darüber hinaus finden sich Thementeile zu verschiedenen Anlässen, wie Geburtstagen, oder Jahreszeiten.
Klein (Mittel (Bild Schulprojekt))Schulprojektergebnis
Objektbezeichnung: Puppenstube
Titel: When trash is all that’s left
Kurzbeschreibung: Puppenstube, die aus Müll selbst gebaut wurde
Beschreibung: Dieses Kunstwerk ist Ergebnis einer einwöchigen Projektwoche des Max-Planck-Gymnasiums zwischen dem 04. und 11 April am BLM. Ziel des Workshops war die Erstellung eines eigenen Kunstwerks. Thematisch war die Projektwoche zum Thema Nachhaltigkeit an der gleichzeitig laufenden Volontärsausstellung mit dem Titel: „Kann das weg? Von Abfällen und Einfällen“ ausgerichtet. So bestanden die Endergebnisse allesamt aus wiederverwendeten Abfallmaterialien.
Das Werk „When trash is all that‘s left“ zeichnet sich durch seine Anlehnung an die klassische und fast zeitlose Puppenstube aus. In der Puppenstube befinden sich, nebst einer Rückwand und einer Abtrennwand, welche zwei Räume trennt: ein Essenstisch mit vier Stühlen, eine TV-Bank, ein Beistelltisch, ein Sofa, ein Teppich und zwei Pflanzentöpfe mit je einer Pflanze. Sämtliches Inventar ist aus verschiedenen Müllmaterialien hergestellt. So wird der Müll gleichzeitig zur unübersehbaren und „raumeinnehmenden“ Tatsache, wie auch ironischerweise gleichzeitig zur schnell vergessenen Alltäglichkeit.
Klein (Mittel (Bild Schärpe))Schärpe
Objektbezeichnung: Schärpe
Titel: Handyhülle Smartphone
Kurzbeschreibung: Pinke Schärpe mit der goldenen und glitzernden Aufschrift „Dancing Diva“
Beschreibung: Als Teil der polnischen Edelmannsbekleidung kamen Schärpen im 18. Jh. in Mode und wurden seit dem 16. Jh. über Armenier aus Iran und Indien importiert. Bei dieser Schärpe handelt es sich jedoch nicht um eine Bekleidung für Edelleute, sondern nobilitiert die Tragenden als Zugehörige zu einer festen Gruppe oder Gesellschaft. Typischerweise wird ein solches Kleidungsstück von Gruppen getragen, die auf einem Junggesellen- oder Junggesellinnenabschied (JGA) sind. Der einfache Überwurf macht es unkompliziert möglich alle Teilnehmenden einfach als gemeinsame Gruppe zu identifizieren.
Solche Feierlichkeiten des Junggesellen- oder Junggesellinnenabschiedes markieren dabei symbolisch den Übergang (Übergangsritual) von ledig zu verheiratet lebender Person. Zentral für solche Feierlichkeiten sind dabei räumliche Verortungen, Alkoholkonsum, Geschlechtertrennung und eben auch (Ver-)Kleidungen wie sie auch die Schärpe darstellt. Die grelle pinke Farbe des Kleidungsstückes stellt dabei keinen Zufall dar, sondern spielt auf stereotype Geschlechtervorstellungen an, wie sie oftmals im Rahmen der Feiern parodiert werden.
Das Feiern eines JGA ist dabei ein Phänomen, das sich im Laufe der 1990er Jahre herausbildete. Er bildete sich auch in Bezug und Konkurrenz der abnehmenden Zahl an Polterabenden heraus. Extrovertierte JGA‘s, die in Verbindung mit besonders auffallenden Verkleidungen und exzessivem Alkoholkonsum stehen, werden dabei meist mit Jüngeren Heiratenden in Verbindung gebracht. Allgemein kann der JGA als ein verspäteter Abschied von der Jugend interpretiert werden: Je älter die Feiernden sind, desto weniger ist die konventionelle JGA-Inszenierung für sie erstrebenswert.
Die hier gesammelte Schärpe stammt von einem Junggesellinnenabschied aus der Pfalz. Tagesprogramm war eine Fahrt nach Ingelheim, wo ein Weingut besucht werden sollte um eine Weinprobe zu machen. Anschließend sollte der Abend in verschiedenen Mainzer Kneipen ausklingen. Die Braut durfte so lange als möglich dabei nichts von der Destination oder Tagesplanung erfahren. Alle Anwesenden trugen die pinken Schärpen wobei die Braut überdies mit Sonnenbrille, Bauchladen und Mikrofon in Pink ausgestattet wurde. Neben dem eigentlichen Ausflug war es dabei Auftrag der Braut, auf den Wegstrecken, zu Erheiterung der übrigen Anwesenden, alle ihr von der Partygesellschaft gestellten Produkte im Bauchladen zu verkaufen.
Klein (Mittel (Bild LTB Spezial Band 73))LTB Spezial Bd. 73 Kunst und Museum
Objektbezeichnung: Schrift
Kurzbeschreibung: Comic
Beschreibung: Comics sind ein Massenphänomen. Auch weit vor den großen Comicbuchverfilmungen, die seit Mitte der 2000er Scharen in die Kinos locken, hatte der Stoff schon viele Fans. Seit Mitte der 70er werden die Comics allgemein dabei düsterer, reifer und ernsthafter. Zusätzlich finden sich vermehrt auch politische und soziale Felder der realen Welt in den Geschichten wieder.
Ein düsterer Grundton trifft jedoch sicherlich nicht auf alle Bücher zu. Ein Beleg dafür sind auch die Comichefte der Reihe „Lustiges Taschenbuch“ (LTB). Diese erscheinen seit 1967 in Deutschland und behalten sich, bei wechselnden auch teilweise ernsteren Themen, stets einen fröhlichen und leichten Unterton. Mit ihrer langen Erscheinungsgeschichte prägten sie verschiedene Generationen an Heranwachsenden und so erfreuen sich sowohl junge Menschen als Lesende, als auch ältere Jahrgänge, die den Büchern treu bleiben an den lustigen Taschenbüchern.
Bei der Reihe „Spezial“, zu denen dieser Band gehört und in der das Buch den 73 Band darstellt, handelt es sich um Zusammenstellungen bereits zu einem früher Zeitpunkt veröffentlichter Schriften. Die Auswahl und neue Zusammenstellung der Einzelgeschichten erfolgt dabei anhand eines Überthemas, zu dem die einzelnen Erzählungen passen müssen. Band 73 greift dabei, typisch für die LTBs, bereits bekannte populärwissenschaftliche Themen auf, um sie mithilfe bekannter Disneyfiguren aus Entenhausen (wie Donald Duck und Mickey Maus) zu verarbeiten. Das hier aufgegriffene Überthema lautet Kunst und Museum. Unter dem Titel „Ist das Kunst oder kann das weg?“, als Spruch oft in Zusammenhang mit Beuys Fettecke kolportiert, werden hier in einem Parforceritt verschiedene Epochen, bekannte Kunstwerke und Geschichten aus dem Auktions- und Museumskosmos aus entenhausener Perspektive kommentiert und inszeniert.
Klein (Mittel (Bild LTB Spezial Band 52))LTB Spezial Bd. 52 Märchen und Mythen
Objektbezeichnung: Schrift
Kurzbeschreibung: Comic
Beschreibung: Comics sind ein Massenphänomen. Auch weit vor den großen Comicbuchverfilmungen, die seit Mitte der 2000er Scharen in die Kinos locken, hatte der Stoff schon viele Fans. Seit Mitte der 70er werden die Comics allgemein dabei düsterer, reifer und ernsthafter. Zusätzlich finden sich vermehrt auch politische und soziale Felder der realen Welt in den Geschichten wieder.
Dies trifft jedoch sicherlich nicht auf alle Bücher zu. Ein Beleg dafür sind auch die Comichefte der Reihe „Lustiges Taschenbuch“ (LTB). Diese erscheinen seit 1967 in Deutschland und behalten sich, bei wechselnden auch teilweise ernsteren Themen, stets einen fröhlichen und leichten Unterton.
Mit ihrer langen Erscheinungsgeschichte prägten sie verschiedene Generationen an Heranwachsenden und so erfreuen sich sowohl junge Menschen als Lesende, als auch ältere Jahrgänge, die den Büchern treu bleiben, an den lustigen Taschenbüchern.
Bei der Reihe „Spezial“, zu denen dieser Band gehört und in der das Buch den 52 Band darstellt, handelt es sich um Zusammenstellungen bereits zu einem früher Zeitpunkt veröffentlichter Schriften. Die Auswahl und neue Zusammenstellung der Einzelgeschichten erfolgt dabei anhand eines Überthemas, zu dem die einzelnen Erzählungen passen müssen. Band 52 greift dabei, typisch für die LTBs, bereits bekannte populärwissenschaftliche Erzählungen auf, um sie mithilfe bekannter Disneyfiguren aus Entenhausen (wie Donald Duck und Mickey Maus) frei nachzuerzählen. Das hier aufgegriffene Überthema lautet Märchen und Mythen und so finden sich Umsetzungen bekannter Motive wie der Robin-Hood-Geschichte oder des König Arthus Mythos.
Klein (Mittel (Bild KV Liederbuch))KV Liederbuch
Objektbezeichnung: Schrift
Kurzbeschreibung: Liederbuch
Beschreibung: Bei dem Buch handelt es sich um ein schlichtes, in grün eingebundenes Liederbuch, auf dessen Einband ausschließlich in goldenen Lettern die Bezeichnung „KV Liederbuch“ zu lesen ist. Das Liederbuch ist im Spezifischen das Gesangsbuch des Kartellverbands katholischer deutscher Studentenvereine. Es handelt sich um die vierte erweiterte Auflage von 2015.
Liederbücher gehören zum Standardinventar der meisten Studierendenverbindungen. Die meisten großen Verbände besitzen dabei ein eigenes Buch mit jeweiliger Liederauswahl. Diese beinhaltet neben Stücken zu formalen Anlässen oder für offizielle Teile ebenfalls geselligere Stücke und Trinklieder. Die Anlässe sind dementsprechend ebenfalls breit gestreut und reichen von Beerdigungen bis hin zu Kneipen und Kommersen. Allgemein wird bei den meisten Veranstaltungen gesungen.
Auf der ersten Seite des Buches befindet sich eine Kennzeichnung, die den (Vor-)Besitzer des Buches benennt. Es besteht aus dem sogenannten Coleurname (auch Biername oder Bierspitz genannt) sowie zwei Symbolen. Diese Kennzeichen sind die Zirkel der Verbindungen (K.St.V. Mainfranken Bamberg und AKV Aggstein zu Wien im ÖKV) denen der Schenker angehört. Die Zirkel im Liederbuch zeichnen den Besitzer als Vollmitglied aus. Die Ausrufezeichnen hinter den Symbolen kennzeichnen die Verbindung als aktiv.
Klein (Mittel (Bild KIT_Card))KIT-Card
Objektbezeichnung: Karte
Titel: KIT-Card
Kurzbeschreibung: Die KIT-Card ist eine multifunktionale Chipkarte für Angehörige des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT). Sie dient als Studierendenausweis und enthält persönliche Daten wie Foto, Name, Matrikelnummer und Studienfach. Die Karte ist in zwei Bereiche unterteilt, der untere ist blau, der obere weiß. Sie enthält unter anderem ein Hologramm, einen QR-Code mit der europäischen Studierendennummer und ist Teil der bwCard Föderation in Baden-Württemberg. Die KIT-Card hat mehrere Funktionen, unter anderem dient sie als Ausweis bei Prüfungen, als Zutrittskontrolle zu den Gebäuden des KIT, als Bibliotheksausweis und als Zahlungsmittel in der Mensa und an Automaten. Außerdem ermöglicht sie unter bestimmten Voraussetzungen freie Fahrt im KVV-Netz. Gleichzeitig ist sie eine European Student Card (ESC) und fördert die Mobilität der Studierenden innerhalb Europas. Studierende erhalten ihre erste KIT-Card nach der Immatrikulation und der Bereitstellung eines Lichtbildes. Nach Beendigung des Studiums muss die Karte zurückgegeben werden. Die KIT-Card verwendet die kontaktlose Mifare-Chiptechnologie, die eine Reichweite von bis zu 10 cm hat und keinen direkten Kontakt mit Lesegeräten erfordert.
Klein (Mittel (Bild Hätte Hätte Eimerkette))Hätte, Hätte, Eimerkette
Objektbezeichnung: Bilderbuch
Kurzbeschreibung: Bilderbuch im Wimmelbuchstil, das sich mit den Gefahren von Hochwassern auseinandersetzt.
Beschreibung: Bei dem Buch „Hätte, Hätte, Eimerkette“ handelt es sich um ein Buch der Illustratorin Bille Weidenbach. Es zeigt jeweils auf jeder Doppelseite einen Überblick oder Ausschnitte einer Kleinstadt mit vielen Bewohner*innen. Dabei verändert sich die Stadt im Laufe der Handlung und folgt verschiedenen Charakteren. Zu Beginn wird das alltägliche Leben in der Stadt skizziert, bevor ein Starkregen einsetzt, der eine Flut zur Folge hat. Nachdem verschiedene Katastrophensituationen gezeigt werden, werden Retter und Helfer in Szene gesetzt. Am Ende wird eine veränderte Stadt präsentiert, die auf das Szenario des Hochwassers reagiert, aus dem Erlebten gelernt hat und nun anders strukturiert ist.
Die Autorin und Illustratorin des Werkes ist selbst im Ahrtal ansässig, welches im Sommer 2021 von einem „Jahrhunderthochwasser“ betroffen war. Die Thematisierung eines solchen Ereignisses in Form eines Kinderbuches zeigt nicht nur wie prägend ein solches Ereignis ist, sondern auch wie die allgemeine Thematik der klimabedingten Katastrophen Eingang in die Breite der Gesellschaft findet und zu einem alltäglichen Thema wird.
Klein (Mittel (Bild Handyhülle_Stitch))Handyhülle „Stitch“
Objektbezeichnung: Hülle
Titel: Handyhülle Smartphone
Kurzbeschreibung: Hülle für ein Smartphone der Marke Apple. Dehnbarer und beweglicher Kunststoff. Die Hülle ist mit einer durchsichtigen Flüssigkeit gefüllt, in der Herzen schwimmen. Bedruckt mit vielen Ausführungen der Disney-Figur „Stitch“.
Beschreibung: Die Hülle eines Smartphones der Marke Apple. Die Hülle besteht aus dehnbarem und beweglichem, gummiartigem Kunststoff. Die Handyhülle ist durchsichtig. Auf der Rückseite ist eine schmale Schicht mit Flüssigkeit eingelassen. In dieser befinden sich rosa Herzen sowie rosa Glitzer, die bei Bewegung der Hülle schwimmen. Über der glitzernden Flüssigkeit sind auf der Rückseite 13 Ausführungen einer blauen Animationsfigur ganz oder teilweise zu sehen. Bei dieser handelt es sich um die Disney-Figur Stitch. Sie stammt aus dem Disney-Film „Lilo & Stitch“ der im Jahr 2002 erschien und dem eine Zeichentrickserie, ein weiterer Animationsfilm sowie eine Realverfilmung (2025) folgten.
Die Hülle selbst erfüllt dabei eine doppelte Funktion. Zum einen schützt sie ihrer Definition nach das Handy vor Verunreinigung und auch Schäden. Zum anderen ist diese auffällige Hülle auch ein Zeichen der Individualisierung. Das Objekt wurde von einem Kunstkurs der 10. Klasse des Max-Planck-Gymnasiums gesammelt. Unter der Leitlinie des Sammelns zum Thema „Junges Leben“ wurde dabei auch diese Handyhülle vorgeschlagen und gesammelt. Handy sind dabei wichtige Stücke der individuellen Persönlichkeit, die neben Funktionen zur Unterhaltung, Vernetzung und der sozialen Partizipation auch intimes beinhalten. Diese bedeutende Rolle macht jedes Mobilgerät zu einem individuellen Bezugspunkt. Die diversen Hüllen der Geräte, nicht selten auch weiter über verschiedene Sticker oder das schnelle wechseln verschiedener Hüllen erweitert, spiegeln die Individualisierung von einer internen auf eine offen zur Schau gestellte Ebene.
Klein (Mittel (Bild Handyhülle_Einhorn))Handyhülle „Einhorn“
Objektbezeichnung: Hülle
Titel: Handyhülle Smartphone
Kurzbeschreibung: Hülle für ein Smartphone der Marke Apple. Dehnbarer und beweglicher Kunststoff. Form eines Einhorn-Kopfes, der auf einer Eiswaffel sitzt, mit Mähne in bunten Farben.
Beschreibung: Die Hülle eines Smartphones der Marke Apple. Die Hülle besteht aus dehnbarem und beweglichem, gummiartigem Kunststoff. Die Grundfarbe ist Lachs. Auf der Rückseite der Hülle befindet sich eine Eiswaffel, auf der jedoch anstelle von Eis der Kopf eines Einhorns zu finden ist. Dieser ragt über die eigentliche Hülle hinaus und ist in weißer Farbe gehalten. Das Einhorn ist in Seitenprofil zu sehen und hat ein geschlossenes Auge mit langen Wimpern. Die Mähne ist in den Farben Grün, Gelb, Lila, und zwei Tönen von Pink gestaltet.
Die Hülle selbst erfüllt dabei eine doppelte Funktion. Zum einen schützt sie ihrer Definition nach das Handy vor Verunreinigung und auch Schäden. Zum anderen ist diese auffällige Hülle auch ein Zeichen der Individualisierung. Das Objekt wurde von einem Kunstkurs der 10. Klasse des Max-Planck-Gymnasiums gesammelt. Unter der Leitlinie des Sammelns zum Thema „Junges Leben“ wurde dabei auch diese Handyhülle vorgeschlagen und gesammelt. Handy sind dabei wichtige Stücke der individuellen Persönlichkeit, die neben Funktionen zur Unterhaltung, Vernetzung und der sozialen Partizipation auch intimes beinhalten. Diese bedeutende Rolle macht jedes Mobilgerät zu einem individuellen Bezugspunkt. Die diversen Hüllen der Geräte, nicht selten auch weiter über verschiedene Sticker oder das schnelle Wechseln verschiedener Hüllen erweitert, spiegeln die Individualisierung von einer internen auf eine offen zur Schau gestellte Ebene.
Klein (Mittel (Bild GpPro))GoPro
Objektbezeichnung: Kamera
Titel: GoPro Hero 6
Kurzbeschreibung: Mobile Actioncam der Marke GoPro in zugehörigem Koffer. Ebenfalls im Koffer enthalten sind ein Gurt, um die Kamera am Oberkörper zu befestigen, eine Helmmontage, eine Micro SD Karte über 2 GB, zwei Klebesockel, zwei Akkus und ein Ladekabel.
Beschreibung: GoPro gehört zu einer Gruppe von Marken, die es geschafft haben synonym zu werden für ein Produkt. Wer GoPro hört, weiß, dass eine flexibel montierbare Kamera für den Outdooreinsatz gemeint ist. Eine Actionkamera, die ihrem Namen alle Ehre macht. In den Assoziationen überschlagen sich dabei Vorstellungen von verschiedensten Wild- und Extremsportarten. GoPro ist in den Augen vieler das Dokumentationswerkzeug der Wahl, wenn es um die Suche nach dem nächsten Kick im neuen Extrem geht.
Die Firma GoPro wurde 2002 gegründet und besetzte als erstes die Marktlücke der portablen Kameras für den Sporteinsatz. Nachdem das erste Modell 2004 einen 35mm Film besaß wurden alle nachfolgenden Modelle ab 2006 zu digitalen Modellen. Neben den Kameras selbst war vor allem das zugehörige und perfekt auf die Modelle abgestimmte Zusatzequipment, das Wasser- und Stoßfestigkeit sowie die Montage an Helmen und verschiedensten Körperstellen ermöglichten, zentrale Verkaufsargumente.
Klein (Mittel (Bild Freche Mädchen))Liebestest und Musenkuss
Objektbezeichnung: Schrift
Kurzbeschreibung: Buch
Beschreibung: Bei dem Buch Liebestest & Musenkuss handelt es sich um ein Buch aus der Reihe „Freche Mädchen – freche Bücher“, die seit 1998 erscheint. Autorin ist Bianka Minte-König. Bei der Reihe handelt es sich um eine Anthologiereihe, bei der in verschiedenen Büchern verschiedene Charaktere handeln. Autor*innen können (so wie im Falle von Minte-König), müssen aber nicht mit mehreren Werken innerhalb der Reihe vertreten sein. Ebenfalls können Charaktere in mehreren Werken auftauchen, müssen dies aber nicht. Die Werke sind in keiner festgelegten Reihenfolge erschienen, beziehen sich nicht aufeinander und können in beliebiger Reihenfolge gelesen werden.
Lose zusammengehalten werden die Werke durch ihre übergreifenden Thematiken. Dominierend sind Themen und Konflikte des Heranwachsens und der Pubertät, vor allem aus der Perspektive heteronormativer Mädchen. Zielgruppe des Verlages sind dabei vor allem Mädchen ab 12 Jahren.
Das Buch „Liebestest & Musenkuss“ diente dabei auch als Vorlage für den Film „Freche Mädchen“, der am 18.12.2008 in den deutschen Kinos anlief. Komplementär zu diesem Film wurde auch das zugrundeliegende Buch neu und mit Filmbildern versehen erneut veröffentlicht.
Klein (Mittel (Bild Diddle_Ordner))Diddlordner
Objektbezeichnung: Diddlsammlung
Kurzbeschreibung: Sammlung diverser Blätter und Flachwaren aus dem Kosmos der Figur Diddle.
Beschreibung: Diddl ist eine Zeichenfigur, welche vom Künstler Thomas Goletz gezeichnet wurde. Im Laufe der 90er und vor allem 2000er Jahre wurde die Maus und ihre im gleichen Zeichenstil gezeichneten Begleiter*innen zu Kultfiguren. Hervorzuheben ist, dass die Figur der Diddl nicht als eine Comicfigur sondern von Beginn an als Figur auf Verkaufsartikeln entworfen war. Die Motive zieren dabei unzählige Merchandise-Artikel und erschienen in Formen von Plüschtieren bis zu Drucken auf sämtlichen Schulartikeln.
Einen besonderen Platz in der Reihe der Merchandise-Artikel nehmen dabei die sogenannten Diddl Blätter (oder Blöcke) ein. Diese wurden zwischen 1994 und 2014 produziert und lösten vor allem in den 2000er Jahren ein reges Tauschfieber aus. Insgesamt wurden mehr als 1000 verschiedene Motive produziert. Viele Menschen versuchten dabei nach Kauf eines Blockes über das Tauschen mit Freunden eine möglichst breite Sammlung zu erhalten.
Um eine solche Sammlung handelt es sich auch bei dem hier beschriebenen Objekt. Typisch für die Zeit wurden die ertauschten Blätter in Klarsichtfolien verpackt, um sie möglichst gut zu schützen. Die hier versammelte Schau besteht aus mehr als 300 verschiedenen Motiven auf Blätter, Stickern, Notizzetteln, Duftblöcken und Tüten.
Klein (Mittel (Bild Autogrammkarte Malte Arkona))Autogrammkarte Malte Arkona
Kurzbeschreibung: Porträt des Moderators/Autors. Namenszug in der unteren rechten Ecke. Darüber die Widmung: Für Daphne. Werbung und Datierung auf der Rückseite.
Beschreibung: Bei der Autogrammkarte handelt es sich um ein Autogramm des Moderators, Schauspielers, Synchronsprechers und Sängers Malte Arkona. Geschrieben wurde sie (nach Datierung auf der Rückseite) am 17.10.2009. Wie die Beschreibung der Schenkerin, aber auch die Werbung auf der Rückseite verrät, wurde die Autogrammkarte in Verbindung mit einer Promotion-Tour zum Buch des Moderators, mit dem Titel „Warum haben wir keinen König? So funktioniert unsere Demokratie“ signiert. Arkona schrieb das das Buch gemeinsam mit der Autorin Katrin Zipse. Die beiden setzten sich darin aus einer neugierigen und „kindgerechten“ Perspektive mit Fragen nach dem politischen System der Bundesrepublik, Gerechtigkeit und Gesellschaft auseinander. Bekannt wurde Arkona vor allem in seiner Rolle als Co-Moderator der ARD-Sendung Tigerentenclub, die er zwischen 2003 und 2008 sowie zwischen 2014 und 2017 moderierte. Unter dieser Zuschreibung erhielt auch das Autogramm seine Bedeutung für die Schenkerin.
Klein (Mittel (Bild Bravo Hits 55))Bravo Hits 55
Objektbezeichnung: Musikaufnahme
Kurzbeschreibung: Hülle und CD mit Tonaufnahmen
Beschreibung: „Bravo-Hits“ ist eine Serie von CDs, die seit 1992 erscheint. Inhalt sind immer Zusammenstellungen von Songs, die sich zum Zeitpunkt der Veröffentlichungen in internationalen oder nationalen Charts befinden. Zurück geht die Reihe auf eine Initiative der Zeitschrift „Bravo“.
Die Ausgabe 55 stammt aus dem Jahre 2006. Sie bietet einen Überblick über die begehrtesten Artists der Mitte der 2000er Jahre in Deutschland und versammelt bekannte Größen der Zeit wie Justin Timberlake, Nelly Furtado, Christina Aguilera, Juli, P!nk, Rihanna, Rosenstolz und Bushido.
Seit 2020 finden sich die Zusammenstellungen der beliebtesten Musiker*innen und ihrer Musik ebenfalls digital auf den Plattformen Spotify und Deezer.
Klein (Mittel (Bild Barbie))Barbie
Objektbezeichnung: Puppe
Titel: Barbie
Kurzbeschreibung: Barbie Fashionistas im Blumenkleid. Puppe ist Figur mit Down-Syndrom
Beschreibung: Bei der Puppe handelt es sich um ein Modell der bekannten Barbie-Reihe des Spielzeugherstellers Mattel. Dieses wurde im Jahre 2023 auf den Markt gebracht. Die Besonderheit der Puppe ist, dass es sich um das erste Modell handelt, welches einer Person mit Down-Syndrom nachempfunden wurde. Dafür arbeitete Mattel mit der National Down Syndrom Society zusammen. Für die Darstellung wurde der Körper insgesamt kleiner, hat aber einem verlängerten Rumpf. Das Gesicht wurde runder mit kleineren Ohren und einem flacheren Nasenrücken designt. Die Augen liegen leicht schräg und die Handflächen zeigen eine Vierfingerfurche. Zusätzlich besitz die Puppe als Accessoire zu ihrem Kleid passende Orthesen.
Ziel der Veröffentlichung war es mehr Diversität in Kinderzimmer zu bringen und Inklusion zu stärken. Zum Zeitpunkt der Veröffentlichung gab es viel Lob für die Puppe. Gleichzeitig merkten auch einige kritische Stimmen an, dass eine Puppe alleine nichts ändern würde und eine solche Veröffentlichung auch als Marketingstrategie zu lesen sein.

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